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Schwerbehinderung-Aktuell.de unter die "100 besten sozialen Projekte" gewählt!
14.02.2008 - 02:08 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Schwerbehinderung-Aktuell.de unter die "100 besten sozialen Projekte" gewählt! Im Wettbewerb "startsocial" hat das Gesamtprojekt Schwerbehinderung-Aktuell.de, bestehend aus dem Wissensportal, dem Forum, dem Chat sowie seit Anfang 2008 auch dem Internet-Radiosender "Synergy-Radio", die erste Runde geschafft.

Verbunden mit der Ehre, unter allen Bewerbern unter die "TOP 100" gekommen zu sein, ist ein dreimonatiges Beraterstipendium, veranstaltet von McKinsey, gewonnen worden, welches sicherlich helfen wird, das Angebot bzw. die Umsetzung des Projektes zu verbessern und somit langfristig auch die Nachhaltigkeit bzw. den Fortbestand des Angebotes zu sichern.

Wir sehen unser Verbesserungspotential dahingehend in Bezug auf die Gestaltung der Portalseite sowie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising/Sponsoren- oder Werbekundenaktivierung - weiterhin ist sicherlich die Einbindung von Synergy-Radio ein gewichtiger Punkt, da uns dieses Medium hilft, mehr und andere Menschen zu erreichen als mit der Plattform Schwerbehinderung-Aktuell.de alleine.

Ich bin stolz und erfreut und bedanke mich vor allem beim Team, das im Hintergrund selbstlos, ehrenamtlich und mit Riesen-Engagement tätig ist und freue mich auf die nächste Runde des Wettbewerbs ... "alles kann, nichts muss" - das ist die Devise.

MfG,
Birgit Dreiskemper
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!! Image-Flyer Schwerbehinderung-Aktuell.de - Update 23.1.2008
23.01.2008 - 03:14 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
!! Image-Flyer Schwerbehinderung-Aktuell.de - Update 23.1.2008

Image-Flyer
"Schwerbehinderung-Aktuell.de"
Das Wissens- und Informationsportal
für Menschen mit Behinderungen



Info-Flyer Schwerbehinderung-Aktuell.de

UPDATED: 23.1.2008!

Zur Weitergabe, zum Auslegen, zum Verschicken ... wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese Info verteilen, beim Arzt, im Krankenhaus, in Reha-Kliniken, im Freundes- oder Bekanntenkreis.

Tipp: Wählen Sie "speichern unter..", legen Sie die Datei am Ort Ihrer Wahl ab und öffnen Sie diese dann durch Doppelklick!

Druckereinstellungen: bitte wählen Sie "doppelseitiger Ausdruck"

Versionshistorie:

Version 5 v. 23.1.2008:
Radio ist in Betrieb, also:
die Einschränkung "(ab 2008)"
wurde entfernt

Version 4 v. 5.12.2007:
Textliche Änderungen,
Versionsnummer eingefügt

Version 3 v. 21.11.2007:
Anpassung "abgeschnittener Text"
Falzlinien stimmen jetzt
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Synergy-Radio
05.10.2007 - 17:13 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Synergy-Radio Im ersten Quartal 2008 wird das Portal Schwerbehinderung-Aktuell.de um ein weiteres Angebot reicher:


In direkter Kooperation wird ein Internet-Radio betrieben, welches unter dem Motto


"Synergy-Radio -- Trance, Dance & more..."


außer guter Musik auch interessante Information bieten soll - und zwar für "alle" Hörergruppen.


Warum der Name "Synergy"?


Synergy (engl. für "Synergie") bezeichnet das Zusammenwirken von Kräften in die gleiche Richtung

Genau dieses wollen wir mit diesem Radio auch erreichen. Synergy möchte mit verschiedenen Web-Seiten/Institutionen o.ä. kooperieren, wobei wir einen gewissen Wert auf den sozialen Nutzen derselben legen. Wie die Ausgestaltung dieser Idee aussieht bzw. in welche Richtung sich Synergy-Radio letzendlich entwickelt, liegt auch in der Hand der Hörer.

Wir wollen regelmäßige, gut recherchierte Sondersendungen realisieren, die sich jeweils mit ausgewählten Themen befassen, z.B. die eingehende Vorstellung anderer interessanter Webseiten/Portale/Foren - wobei die Hörer die Möglichkeit haben werden, sich per Messenger, Telefon o.ä. zu Wort zu melden und die Sendungen aktiv mitzugestalten.

Wichtig ist uns, neben genug Spaß und Fun auch andere, interessante Aspekte des Lebens zu beleuchten - wer uns dabei helfen kann/möchte, ist herzlich willkommen!

Foren- oder Webseitenbetreiber oder -nutzer, die gerne ihre bevorzugten Seiten bei Synergy-Radio vorstellen möchten, wenden sich bitte an Synergy-Radio, Vorstellung interessanter Webseiten

www.synergy-radio.de
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!! Einlogg-Probleme !!
17.09.2007 - 21:43 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
!! Einlogg-Probleme !! Das Cookie Management vom Internet Explorer ist Standard mäßig auf „Mittel“ eingestellt, weshalb es unter Umständen passieren kann, dass die Benutzerdaten nicht akzeptiert werden. Ein Einloggen ist damit nicht möglich. Sollten sie sofort nach dem Einloggen als Benutzer wieder ausgeloggt werden, wählen Sie folgenden Lösungsweg als Alternative:

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Dadurch werden die Cookies dieser Website zugelassen, ohne den Sicherheitsstandard für das Internet senken zu müssen. Ein sicheres Surfen ist somit weiterhin möglich!

Außerdem ist es sinnvoll, den Cookie-Speicher zu leeren:
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Endlich Klarheit bei Heilmitteln für behinderte Kinder
29.08.2007 - 12:10 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Endlich Klarheit bei Heilmitteln für behinderte Kinder DÜSSELDORF (iss). Niedergelassene Ärzte in Westfalen-Lippe erhalten mehr Sicherheit bei der Verordnung von Heilmitteln für behinderte Kinder. Eine unter Moderation des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums erzielte Vereinbarung zwischen den Krankenkassen, der KV Westfalen-Lippe (KVWL) und den Trägern von heilpädagogischen Kindergärten regelt nun diesen lange umstrittenen Bereich.

Abgrenzungsprobleme zwischen dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der für die heilpädagogische Versorgung zuständig ist, und den Kassen hatten dazu geführt, dass viele logopädische und andere therapeutische Leistungen nicht mehr verschrieben wurden - nicht zuletzt, weil die verordnenden Ärzte Regresse fürchteten.

"Die KVWL und die Verbände der Krankenkassen vereinbaren im Rahmen der Neufassung der Prüfvereinbarung medizinisch orientierte Ausnahmetatbestände zur Heilmittelverordnung bei behinderten Kindern in Kindertagesstätten", heißt es in der Vereinbarung. Ärzte sollen sich bei der Verordnung von Heilmitteln ausschließlich an medizinischen Notwendigkeiten orientieren. Die Therapeuten können künftig direkt in den Einrichtungen selbst tätig werden.

"Die Eltern von mehr als 7000 behinderten Kindern in Westfalen-Lippe können aufatmen", lobte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Vereinbarung. Die Kinder erhielten endlich sowohl die erforderliche heilpädagogische Förderung im Kindergarten als auch die medizinisch notwendige Versorgung mit Heilmitteln, sagte er.
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REISEN: Aura - Hotels für Blinde
18.08.2007 - 22:26 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
REISEN: Aura - Hotels für Blinde In Deutschland gibt es acht Hotels, speziell für Blinde und Sehbehinderte, z.B. das Hotel "Brockenblick" im Harz.

Die Zimmernummern sind tastbar, es gibt Blindenhunde zum Ausleihen(!!) - und Hilfe am Buffet (ohne Hunde).

Mehr Info über Aura-Hotels: http://www.aura-timmendorf.de/aura.php

Gefunden in "Revue"
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Rabattaktion bei PREMIERE für Schwerbehinderte mit Merkzeichen RF
14.08.2007 - 18:29 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Rabattaktion bei PREMIERE für Schwerbehinderte mit Merkzeichen RF (Erlaubnis zur Veröffentlichung angefragt!)

Entscheiden Sie sich jetzt für die 5er-Kombi + Premiere Fußball Bundesliga zum Vorteilspreis für nur € 29,98 statt € 44,98 pro Monat.

Für alle Schwerbinderten mit Merkzeichen RF

Das Angebot ist nur für Neuverträge und nur in Deutschland gültig. Nur ein Abo pro Person. Preis gilt pro Monat für ein 12- oder 24-Monats-Abo. Zzgl. einmalig € 29,99 Aktivierungsgebühr und € 5,- Versandkosten. Änderungen vorbehalten. Angebot beinhaltet keinen Digital-Receiver!

http://www.premiere.de/premweb/cms/de/abo_abonnieren_studentenabo.jsp?et_cid=18&et_lid=45&et_sub=teas_TopAngebote_Bottom50_Studentenabo

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Wie immer gilt, genau nachrechnen ob das Angebot wirklich lohnt, denn gerade bei PREMIERE gibt es immer sehr viele Sonderaktionen, die bswp. hier diskutiert werden: http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&postid=2553085#post2553085 http://forum.digitalfernsehen.de/forum/showthread.php?t=139458
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Zu verkaufen: Kfz für Passiv-Rollstuhlfahrer
13.08.2007 - 02:46 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Zu verkaufen: Kfz für Passiv-Rollstuhlfahrer demnächst zu verkaufen:

Gebrauchtwagen zur Mitnahme eines Rollstuhlfahrers





Hersteller: Renault
Typ: Kangoo 1.4
Farbe: Grün metallic
Erstzulassung: 12.2000
Kilometer: 22.000
Leistung 55 KW ( 75 PS )
Getriebe: Automatik
Türen: 4
Treibstoff: Benzin

Preis: EUR 7.000 VB

Zubehör / Ausstattung: ABS, Wegfahrsperre, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber

Bemerkungen:
Renault Kangoo 1.4 Benziner, 55 kW (75 PS), 4-Stufen-Automatik-Getriebe, ABS, Fahrer- u. Beifahrerairbag, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Schiebetür rechts und links, Heckklappe mit Heckscheibenwischer und –heizung, Heckscheibenheizung- wischer, Ablagegalerie über den Vordersitzen, Nebelscheinwerfer, Radio, neue Allwetterreifen u.v.m.

Umgebaut für Passiv-Rollstuhlfahrer

Vertiefter Boden, Senkmatik, Alu-Auffahrrampe, Haltebügel rechts, Rollstuhlvierpunktgurthalterung,
Innenhöhe: ca. 1400 mm, Durchfahrtshöhe: ca. 1390 mm, 3 Sitzplätze (je nach Rollstuhlgröße) und 1 Rollstuhlplatz


Telefon:
030 / 411 90 295
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Betr. Altersversorgung: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung
08.08.2007 - 15:49 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Betr. Altersversorgung: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung über 2008 hinaus

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung beschlossen. Dazu erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Mit dem Gesetzentwurf wird die Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung in selber Form und Höhe wie bisher über 2008 hinaus unbefristet fortgesetzt. Außerdem wird das Lebensalter für die Unverfallbarkeit von arbeitgeberfinanzierten Betriebsrentenanwartschaften vom 30. auf das 25. Lebensjahr abgesenkt.

Die neben der ohnehin geltenden Steuerbefreiung nun ebenfalls fortgesetzte Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung schafft eine solide und dauerhafte Grundlage für die Förderung der betrieblichen Altersversorgung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten dadurch ebenso wie Arbeitgeber Planungssicherheit. Anreize und Attraktivität beim Aufbau von Betriebsrentenanwartschaften bleiben voll erhalten. Der mit der Rentenreform 2002 eingeleitete Auf- und Ausbau kapitalgedeckter zusätzlicher Altersvorsorge kann und muss auf breiter Front weitergehen.

Diesem Zweck dient auch die zweite wichtige Weichenstellung, die die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf vornimmt: Wer - im Unterschied zur allein vom Arbeitnehmer bestrittenen Entgeltumwandlung - arbeitgeberfinanziert eine Zusatzvorsorge für das Alter aufbaut, konnte bisher die so gebildeten Anwartschaften trotz 5-jährigen Bestehens verlieren, wenn er vor Erreichen des 30. Lebensjahrs den Job wechselte oder aus anderen Gründen aus dem Betrieb ausschied. Künftig sind neue Betriebsrentenanwartschaften schon ab Vollendung des 25. Lebensjahrs unverfallbar, also sicher. Das hilft dabei, möglichst frühzeitig mit dem Aufbau einer Zusatzrente zu beginnen. Und es ist besonders für junge Frauen und Familien positiv, die künftig bei der Jobpause oder -aufgabe wegen Geburt und Kinderziehung die aufgebauten Anwartschaften voll behalten.

Die staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge ist seit 2002 auf einem soliden Wachstumskurs. Ende 2006 verfügten 17,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über eine Betriebsrentenanwartschaft - das entspricht schon rund 65 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Daneben wurden bislang circa 8,5 Millionen Verträge über Riester-Renten abgeschlossen. Neuen Untersuchungen zufolge beruht die positive Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in erster Linie auf der Steuer- und Beitragsfreiheit der Entgeltumwandlung. Allerdings hatte sich dieses Wachstum zuletzt merklich abgeschwächt, was im Wesentlichen mit dem bisher vorgesehenen Wegfall der Beitragsfreiheit zusammengehangen haben dürfte.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt auch in Zukunft die wichtigste Säule der Alterssicherung. Allerdings kann langfristig der gewohnte und gewollte Lebensstandard im Alter nur mit zusätzlicher betrieblicher bzw. privater Altersvorsorge gesichert werden. Ziel der Bundesregierung ist deshalb eine möglichst flächendeckende Verbreitung der ergänzenden Alterssicherung - betrieblich, privat, oder am besten auf beiden Wegen zusammen. Diese Verbreitung ist eine Daueraufgabe, die sichere und langfristig geltende Rahmenbedingungen braucht. Der Gesetzentwurf erhält und stärkt diese Rahmenbedingungen.

Zusätzlich wird ab 2008 die private Riester-Rente verbessert. Hier steigen im nächsten Jahr turnusgemäß die Zulagen und Steuervorteile. Außerdem wird der Staat für ab 2008 geborene Kinder eine auf 300 Euro erhöhte Zulage gewähren. Und alle direkt Förderberechtigten unter 21 Jahren sollen bei Abschluss eines Riester-Vertrags einmalig eine Bonuszahlung von 100 Euro erhalten. Dieser "Berufseinsteiger-Bonus" und die erhöhte Kinderzulage werden in einem weiteren Gesetzgebungsverfahren geregelt.

Der vom Kabinett beschlossene Entwurf wird zunächst dem Bundesrat zugeleitet, der vor der Beschlussfassung durch den Bundestag Stellung nehmen kann.

Den Gesetzentwurf zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung und den aktuellen Bericht zur Situation und Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung finden Sie rechts zum Herunterladen im pdf-Format.


Gesetzentwurf: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Pressemitteilungen-Pressetermine-Anhaenge/2007-08-08-bericht-betriebliche-altersvorsorge,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf

Situation und Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst 2001 - 2006
Endbericht mit Tabellen (PDF-Download , 199.2 KB)
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Rentenversicherung: Bestimmte Selbstständige müssen sich pflichtversichern
08.08.2007 - 10:34 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Rentenversicherung: Bestimmte Selbstständige müssen sich pflichtversichern Viele Selbstständige sind von der Sozialversicherungspflicht befreit. Sie können selbst darüber entscheiden, wie sie Ihr Geld für eine Altersvorsorge anlegen – sollte man meinen. Für einige Berufe schreibt der Gesetzgeber jedoch den Verbleib in der gesetzlichen Rentenversicherung vor. So können sich beispielsweise selbstständige Handwerker erst von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, wenn sie 18 Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt haben. Selbstständige Lehrer dagegen sind dauerhaft an die Versicherung gebunden.


Diese Zwangsmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung ist verfassungskonform, hat das Bundesverfassungsgericht jetzt entschieden. Der Gesetzgeber verfolge mit der Regelung den legitimen Zweck, die Betroffenen vor einer Sozialhilfebedürftigkeit im Alter zu schützen (Bundesverfassungsgericht, 26.6.2007, Aktenzeichen:1 BvR 2204/00).


Achtung: Das Gericht bestätigte zudem, dass Beiträge auch nachträglich erhoben werden können. Wer also der Versicherungspflicht unterliegt und sich nicht bei der Deutschen Rentenversicherung anmeldet, muss mit erheblichen Nachzahlungen rechnen.


Versicherungspflichtig sind folgende Selbstständige (§ 2 Sozialgesetzbuch VI):#

Lehrer und Erzieher, die im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen,

Pflegepersonen, die in der Kranken-, Wochen-, Säuglings- oder Kinderpflege tätig sind und im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen,

Hebammen und Entbindungspfleger,

Seelotsen der Reviere im Sinne des Gesetzes über das Seelotswesen,

Künstler und Publizisten,

Hausgewerbetreibende,

Küstenschiffer und Küstenfischer, die zur Besatzung ihres Fahrzeuges gehören oder als Küstenfischer ohne Fahrzeug fischen und regelmäßig nicht mehr als vier versicherungspflichtige Arbeitnehmer beschäftigen,

Handwerker, die noch keine 18 Jahre Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben,

Arbeitnehmerähnlich Beschäftigte (nur 1 Auftraggeber und keine versicherungspflichtigen Mitarbeiter) und Ich-AGs.

Weitere Informationen zur Rentenversicherungspflicht und zur Befreiung davon bekommen Sie bei der Deutschen Rentenversicherung auf der Internet-Seite http://www.deutsche-rentenversicherung.de.
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Kündigung, betriebsbedingt: Zunächst ist der Verzicht auf dauerhafte Leiharbeit zu prüfen
03.08.2007 - 11:43 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Kündigung, betriebsbedingt: Zunächst ist der Verzicht auf dauerhafte Leiharbeit zu prüfen Will ein Arbeitgeber in einer bestimmten Produktionsabteilung einen Arbeitnehmer betriebsbedingt kündigen und beschäftigt er dort nicht nur vorübergehend Leiharbeiter, hat er zunächst zu prüfen, ob durch den Verzicht auf Leiharbeit eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit besteht.

Das entschied das Landesarbeitsgericht Hamm am 5. März 2007. Die Klägerin, die Kündigungsschutz geltend machte, war seit 1998 bei dem beklagten Arbeitgeber, einer Polstermöbelfabrik, beschäftigt. Seit dem Jahr 2004 wurden in ihrer Abteilung in unterschiedlichem Umfang, jedoch mindestens zwei Leiharbeitnehmerinnen eingesetzt.


Ende März 2006 erhielt die Klägerin eine ordentliche und fristgerechte Kündigung. Als Begründung wurde angeführt, dass der Arbeitgeber entschieden habe, die Möbelbezüge teilweise nicht mehr selbst anzufertigen, sondern bei einer anderen Firma zu ordern.


Nachdem das Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage abgewiesen hatte, gab das LAG Hamm der Klägerin recht. Ein betriebsbedingter Kündigungsgrund habe nicht bestanden; vielmehr sei die der beklagte Arbeitgeber zur Vermeidung der Kündigung gehalten gewesen, zunächst die in der Abteilung praktizierte Leiharbeit zurückzuführen und die Klägerin mit den so freiwerdenden Arbeiten zu beschäftigen.


Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 5. März 2007, Az.: 11 Sa 1338/06
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NRW: Teilhabe für alle – Programm für Menschen mit Behinderung
01.08.2007 - 17:45 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
NRW: Teilhabe für alle – Programm für Menschen mit Behinderung Teilhabe für alle – Programm für Menschen mit Behinderung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das behindertenpolitische Programm „Teilhabe für alle“ beschlossen. Es umfasst mehr als 40 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. Minister Karl-Josef Laumann hat das Programm jetzt der Landespressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt.

Presseerklärung:

NRW-Sozialminister Laumann: „Wir wollen Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft holen!“
Minister Laumann stellt neues behindertenpolitisches Landesprogramm
„Teilhabe für alle“ vor / Mehr als 40 Maßnahmen und Projekte geplant

Düsseldorf, 15.01.2007

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Die Landesregierung will in der Behindertenpolitik Zeichen setzen und Menschen mit Behinderungen in die Mitte unserer Gesellschaft holen“, betonte heute (15. Januar) der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann. Laumann stellte das neue behindertenpolitische Programm „Teilhabe für alle“ vor, das über 40 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen und Abbau von Barrieren umfasst. „2007 sind für dieses Programm rund 182 Millionen Euro eingeplant“, betonte Laumann. Mit dem Programm setzt die Landesregierung um, was Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in seiner Regierungserklärung angekündigt hat.

„Wir wollen helfen, dass Menschen mit Behinderungen besser Arbeit finden und zeigen können, wie leistungsfähig sie sind“, sagte Minister Laumann. Als Beispiele nannte er die Qualifizierungsklassen bei den Berufsförderwerken Düren und Oberhausen. Hier werden arbeitslose schwer behinderte Menschen zu Verwaltungsfachangestellten umgeschult. „Wer erfolgreich abschließt, wird unbefristet in den Landesdienst übernommen“, betonte Laumann. Die bundesweit einzigartige Maßnahme kostet jährlich 1,8 Millionen Euro. Bislang konnten damit etwa 160 Menschen eine berufliche Perspektive geboten werden. Des Weiteren verwies der Minister auf das Sonderprogramm „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderungen“, das mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert wird. „Und auch der Kombilohn NRW ist ein wichtiges Instrument, um Menschen mit Behinderungen an der Arbeitswelt teilhaben zu lassen“, erklärte Laumann.

Bauliche Hindernisse erschweren Menschen mit Behinderungen oft den Zutritt und das Erreichen von Wohngebäuden. Die Landesregierung will dazu beitragen, dass solche Hindernisse durch Umbaumaßnahmen beseitigt werden und dass in Zukunft gleich barrierefrei gebaut wird. „Daher bieten wir zinsgünstige Darlehen an, um die Herstellung solcher Wohnräume zu ermöglichen“, sagte Laumann. 2007 werden insgesamt 60 Mio. Euro für Anpassung oder Neubau von Wohnheimen, für Erwerb oder Bau von behindertengerechten Eigenheimen sowie Abbau von Barrieren im Mietwohnbestand ausgegeben.

Wichtig sei der Abbau von Barrieren auch im alltäglichen Leben. Daher unterstützt das Land NRW zum Beispiel zwei Vereine in Dortmund mit 260.000 Euro, die mit behinderten Jugendlichen öffentliche Einrichtungen auf Barrieren austesten. Bis 2008 soll darüber hinaus eine landeseinheitliche Notfall-Faxnummer der Polizei (110) für hörgeschädigte Menschen eingeführt werden. „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort ist ein ganz wichtiger Punkt. Gemeinsam mit dem Landesbehindertenrat wollen wir überlegen, wie wir ein Netz von ehrenamtlichen Helfern knüpfen können, das Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort anbietet“, sagte Laumann.

„Wir werden in diesem Jahr damit beginnen, Bürgergespräche und Expertentagungen zu veranstalten. Ich möchte mit allen sprechen, die etwas von Behindertenpolitik verstehen“, betonte Karl-Josef Laumann. „Ich bin zuversichtlich, dass sich alle gesellschaftlichen Kräfte in NRW der Aufgabe stellen werden, behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen.“

Zum Hintergrund: In NRW leben 2,3 Millionen Menschen mit Behinderungen. 1,6 Millionen von ihnen sind schwerbehindert.
Hinweis für die Journalisten:
Das Landesprogramm „Teilhabe für alle“ finden Sie auch im Internet unter http://www.mags.nrw.de/pdf/soziales/teilhabe-fuer-alle.pdf
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18.5.07 von 20-24 Uhr bei Nightfly-Radio: Schwerbehinderung-Aktuell.de - ein Blick hinter die Kulissen
05.05.2007 - 06:17 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
18.5.07 von 20-24 Uhr bei Nightfly-Radio: Schwerbehinderung-Aktuell.de - ein Blick hinter die Kulissen

Event



Nightfly-Radio

18.05.2007
20-24 Uhr

Schwerbehinderung-Aktuell meets Nightfly-Radio
- Ein Blick hinter die Kulissen -



Moderatoren: Biggi0001 & NightFlyDJExxe

Nightfly-Radio stellt die Plattform "Schwerbehinderung-Aktuell" vor, die sich mit den Interessen von Menschen mit Behinderungen befasst. Die vierstündige Sondersendung gibt die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von Schwerbehinderung-Aktuell zu werfen, Fragen zu stellen und Meinungen zu bilden.

Auf Schwerbehinderung-Aktuell findet sich neben einem umfangreichen Portal ein Fachforum sowie ein Chat, der von mehreren Foren frequentiert wird, wobei das Forum eine Anlaufstelle für sachliche Fragen aller Art ist und der Chat als "Begegnungsstätte" für Menschen mit und ohne Behinderungen fungiert.

Die Radiosendung am 18.5.2007 von 20-24 Uhr wird sich diesmal hauptsächlich um das Forum drehen - Neben toller Musik, präsentiert von Exxetter (NightflyDJExxe), gibt es Blicke hinter die Kulissen von Schwerbehinderung-Aktuell, eine Vorstellung des Teams, Antworten, Stellungnahmen und eine Menge Spaß und vieles mehr, lasst euch einfach überraschen!

Die Moderatoren sind während der Sendung unter folgenden Namen/Adressen erreichbar:

AOL/AIM:
Biggi0001
NightflyDJExxe

MSN:
Biggi0001@aol.com
NightflyDJExxe@nightfly-radio.de

E-Mail (für Fragen o.ä. im Voraus):
Biggi0001@aol.com oder admin@schwerbehinderung-aktuell.de

Kostenfreies Studiofon:
Wenn diese Möglichkeit geboten wird, wird hierüber noch separat informiert!

und natürlich im Biggi-Chat
unter http://www.biggi0001.de/perl/gtchat95/chat.pl?

Wie kann ich Nightfly-Radio hören?
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Ankündigung: Biggi-Chat meets CTR-Chat in Oranienburg (9.6.07)
26.04.2007 - 12:22 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Ankündigung: Biggi-Chat meets CTR-Chat in Oranienburg (9.6.07) Liebe Chatter/Forumsmitglieder,


2 Chats treffen aufeinander, Biggi-Chat meets CTR Chat.

Auf dem Chatter/Forums-Treffen in Oranienburg (am Samstag, der 9.6.) wird auch CTR vertreten sein - und sprichwörtlich "von der Platte" senden ....

Treffpunkt ist die "Himmelspagode" in Oranienburg, Tisch mit DSL Anschluß ist auf 18:30 Uhr bestellt.


Es freuen sich auf Euch

Biggi0001 und das Chaos Team
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INFO: Schwerbehinderung-Aktuell.de bei CTR-Radio integriert
25.04.2007 - 02:07 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
INFO: Schwerbehinderung-Aktuell.de bei CTR-Radio integriert Die Seite Schwerbehinderung-Aktuell.de wurde in die Homepage des Chaosteam-Radio integriert

Mit detaillierten Informationen über unser Forum und in Kürze auch über den Biggi-Chat hat Schwerbehinderung-Aktuell.de einen festen Platz auf der Homepage vom Chaosteam-Radio gefunden.

Zu finden ist die Info unter Chaosteam-Radio - Wir unterstützen.... - diese Sektion wird weiterhin aktuell gehalten, also am besten immer mal wieder draufklicken!
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Vorsicht - GEZ-Rechnung!!!
29.01.2007 - 22:21 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Vorsicht - GEZ-Rechnung!!! Im Moment sind gefakte GEZ-Rechnungen unterwegs im I-Net, deren Anhang einen Virus enthält. Ich erhielt heute über unsere interne Kommunikation eine entsprechende Warnung unserer IV und prompt finde ich so ein Teil in meiner privaten Mail.

Bitte den Anhang NICHT öffnen!!!

Freundliche Grüße,
Biggi0001



Text der Mail:


Ihre detaillierte GEZ Rechnung von 28.12.2006 - 28.01.2007


Rechnungsnummer
Kundennummer
Datum 893 599 918 2294
679 926 7344
28. Januar 2006
Bei Rückfragen bitte Kundennummer angeben

Sehr geehrter GEZ Kunde,

die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Dezember beträgt: 439,12 Euro.
Anbei erhalten Sie den detaillierten Nutzungsnachweis im beigefügter ZIP Datei. DIESEN ANHANG NICHT ÖFFNEN!!!

Bitte beachten Sie, dass diese Rechnung einen Zuschlag beinhaltet, der durch das nicht rechtzeigige Anmelden des Internetverbindung entstanden ist.
Die Unterlassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Weitere Informationen zum Widerspruch finden ebenfalls im beigefügten Dokument.

Sind Sie Unternehmer und benötigen unsere Rechnung zur Geltendmachung von Vorsteuerabzug? Bitte beachten Sie dann, dass Sie seit 29.12.2004 die Möglichkeit haben, Ihre Rechnung per E-Mail mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu erhalten. Sie konnen diese im Bereich "persönliche Einstellungen" aktivieren.

Sollten Sie dem Finanzamt bisher eine von Ihnen zusätzlich beauftragte Rechnung in Papierform zum Vorsteuerabzug vorgelegt haben, bitten wir auserdem zu beachten, dass wir Ihnen diese nur noch in Form eines "Rechungsdoppels" bieten können, da nur so vermieden werden kann, dass GEZ mehrere Rechnungsoriginale ausstellt.

Antworten auf Ihre weiteren Fragen zur digitalen Signatur finden Sie auch in unseren FAQs unter dem Stichwort "Digitale Signatur".
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GEZ AKTUELL
Die Ministerprasidenten haben am 19. Oktober 2006 beschlossen, dass fur "Neuartige Rundfunkgerate" (Internet-PCs) ab Januar 2007 eine Gebuhr in Hohe von EUR 5,52 zu entrichten ist. Betroffen davon sind nur diejenigen, die bisher weniger als 2 Rundfunkgerate angemeldet haben.
http://www.gez.de/aktuell
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Mit freundlichen Grussen
Ihre GEZ Team
i.A. Sandy Steinecke
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¿ Gebuhreneinzugszentrale 2007

Aufsichtsrat:
Handelsregister:
Dr.Klaus Zumwinkel (Vorsitzender)
Amtsgericht Koblenz HRB 12903, Sitz der Gesellschaft Bonn, USt.-IdNr. DE2158743015
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Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12.
30.11.2006 - 20:39 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12. Die diesjährige Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates (DBR) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen steht ganz im Zeichen des Jahres 2007, das von der Europäischen Kommission zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle" erklärt worden ist. Der Deutsche Behindertenrat wird am 2. Dezember in einer "Berliner Erklärung" Forderungen zur europäischen Behindertenpolitik verabschieden.

http://www.deutscher-behindertenrat.de
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Studium: Betriebliches Gesundheitsmanagement
31.10.2006 - 22:46 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Studium: Betriebliches Gesundheitsmanagement Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld bietet ab Februar 2007 erstmalig einen zweijährigen, berufsbegleitenden Masterstudiengang zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an.

Das praxisorientierte Studium leiten Professor Bernhard Badura von der Uni Bielefeld und Dr. Andreas Blume vom Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung e. V. in Bochum. Das Studium richtet sich an Betriebsärzte, Führungskräfte aus dem Personal- und Organisationsmanagement, Betriebs- und Personalräte, leitende Akteure der Arbeitssicherheit sowie an überbetriebliche Experten. Das bislang einmalige Angebot im deutschsprachigen Raum entwickelte die Uni Bielefeld mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der akademische Grad „Master of Workplace Health Management“ verliehen. Bewerbungsschluss für den ersten Studienjahrgang ist der 1. Dezember 2006.

KJ


Weitere Informationen: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW) „Betriebliches Gesundheitsmanagement“, Postfach 100 131, 33501 Bielefeld, Tel.: 0521/1 06 43 62, Fax: 0521/1 06 29 85, E-Mail :uta.walter@uni-bielefeld.de, Internet: http://www.bgm-bielefeld.de
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Therapie bei überaktiver Blase (Buchtipp)
09.10.2006 - 23:45 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Therapie bei überaktiver Blase (Buchtipp)
Zitat
Therapie bei überaktiver Blase

Der plötzliche Harndrang bei Patienten mit überaktiver Blase (overaktive bladder, OAB) wird imperativ genannt (von imperare, herrschen), und tatsächlich bestimmt er im wahrsten Sinn des Wortes das tägliche Leben. Das macht Dr. Christian Hampel von der Urologischen Klinik der Uni Mainz gleich im Vorwort seines Buches deutlich.

Wie er erläutert, geht die Blasenüberaktivität gewöhnlich mit Pollakisurie oder Nykturie einher, zudem kann sie, muß aber nicht mit Harninkontinenz vergesellschaftet sein. Obwohl irritative Symptome bei Interstitieller Cystitis, benigner Prostatahyperplasie oder aus neurogenen Ursachen nicht als OAB bezeichnet werden, haben Hampel und seine Kollegen diese Störungen dennoch ausführlich berücksichtigt.

Denn deren Therapie deckt sich anfangs oft mit dem Vorgehen bei OAB. Aktuelle Therapien für die Praxis sind auch das beherrschende Thema des Buches, obwohl Epidemiologie, Pathophysiologie und Diagnostik ebenfalls eingehend besprochen werden. So erfährt man, daß 42 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen über 75 Jahre an OAB leiden oder daß Anamnese, klinische Untersuchung, Miktionsprotokoll, Urinanalyse und Sonografie zur Basisdiagnostik gehören. (ars)

Christian Hampel (Hrsg.): Overactive Bladder - Aktuelle Behandlungsstrategien für die Praxis, Uni-Med Science, Bremen 2006, 112 Seiten, I, 39,80 Euro, ISBN-Nummer 3-89599-901-62005


Quelle: ärztezeitung
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Herzinsuffizienz: Drahtlose Überwachung des Lungenarteriendrucks
06.10.2006 - 17:24 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Herzinsuffizienz: Drahtlose Überwachung des Lungenarteriendrucks Remon Medical gibt erste europäische Implantationen des Remon(TM) ImPressure(TM) bekannt, eines drahtlosen Gerätes zur Überwachung des Lungenarteriendrucks von Herzinsuffizienzpatienten



- Remon Medical stellt die erste europäische Anwendung seines
implantierbaren hämodynamischen Monitors für den Heimgebrauch vor.
Der Remon ImPressure(TM) bietet nicht-invasive Selbstüberwachung des
Lungenarteriendrucks auf Abruf durch den Patienten.

Remon Medical Technologies, Inc., ein Privatunternehmen für
medizinische Geräte, gab heute die erste europäische Anwendung seines
implantierbaren hämodynamischen Monitors bekannt. Der Remon(TM)
ImPressure(TM) bietet nicht-invasive, drahtlose Selbstüberwachung des
Lungenarteriendrucks auf Abruf durch den Patienten zu Hause.
ImPressure(TM) Geräte wurden an zwei Orten in Deutschland in vier
Patienten implantiert.
In allen vier Fällen wurde der Druck der
Lungenarterie unmittelbar nach der Implantatation und bei
anschliessenden Überprüfungen erfolgreich zum handgehaltenen
Heim-Monitor und zum Klinikgerät übermittelt.

Professor Dr. Uta Hoppe von der Abteilung Interne Medizin der
Universität Köln
stellte fest: "Nach der Implantation des Remon
ImPressure erhält der Patient mit der handgehaltenen Einheit ein
einzigartiges Werkzeug zur Selbstüberwachung. Dieser Monitor kann von
meinen Patienten problemlos daheim verwendet werden. Ich erwarte,
dass durch die Frühwarnung bei Behandlungsbedarf Hospitalisierungen
und Verschlechterungen des Patientenzustands vermieden werden."

Die vom handgehaltenen Monitor empfangenen Daten können zu einem
Kliniksystem auf einem Notebook heruntergeladen werden, um den
Verlauf der Lungenarteriendruckmessungen des Patienten darzustellen.
"Diese grafische Darstellung des Lungenarteriendrucks als Wellenform
wird gewiss einen wichtigen Beitrag bei der Ermittlung der optimalen
Therapie der einzelnen Patienten leisten und die Krankheitsverwaltung
verbessern", fügte Professor Hoppe hinzu.

Das Remon ImPressure wird über ein einfaches
Venenkatheterverfahren perkutan eingesetzt, wobei der Zugang jugular
oder femoral erfolgen kann. Das Miniaturgerät, das auf der
proprietären Akustiktechnologie von Remon basiert, arbeitet drahtlos
und ohne Leitungen. Der Patient verwendet ein tragbares, mit einer
Batterie betriebenes, handgehaltenes Gerät, um mit dem Implantat zu
kommunizieren. Die Messung kann daheim oder anderenorts ohne
spezielle Vorbereitung durchgeführt werden, und der Patient wird
dabei keiner Strahlung ausgesetzt.

Professor Dr. Horst Sievert, Direktor des CardioVasculären Centrum
Frankfurt, Sankt Katharinen, merkte an: "Es war eindrucksvoll, wie
unkompliziert und einfach das ImPressure in die Pulmonararterie
eingesetzt werden konnte. Dass der Arzt zwischen intrajugularen und
femoralen Methoden wählen kann und dass das Zuführungssystem ein sehr
geringes Profil hat, trägt signifikant zur Flexibilität des Systems
bei."

Hezi Himelfarb, Remons CEO, sagte: "Wir sind begeistert, dass
unser Gerät nun erstmalig im Rahmen einer Versuchsreihe in Europa
implantiert wurde, um die Voraussetzungen für die CE-Zertifizierung
zu erfüllen. Unser Gerät demonstriert den inhärenten Wert der
einzigartigen akustischen Kommunikation von Remon. Wir glauben, dass
unsere Technologie zahlreiche andere Anwendungen hat, die bedeutende
Auswirkungen auf verschiedene medizinische Bereiche haben werden."


Informationen über Remon Medical

Remon Medical Technologies, Inc. entwickelt und vermarktet
intelligente Miniatur-Implantate, mit deren Hilfe Ärzte eine Vielzahl
von Krankheiten auf nicht-invasive Art diagnostizieren und behandeln
können. Remons Technologie nutzt drahtlose Kommunikation zur
Übertragung von Energie und Daten mit den Miniaturgeräten im Inneren
des Körpers, um eine Reihe physiologischer Parameter zu überwachen
und therapeutische Reaktionen auszulösen. Die RemonIBC(TM) -
Intra-Body Communication-Technologie des Unternehmens ermöglicht die
drahtlose Aktivierung völlig inaktiver implantierbarer Geräte sowie
die Kommunikation zwischen verschiedenen, im Körper implantierten
Geräten auf vollständig drahtlose Art.

Remons einzigartige Plattform hat breites Anwendungspotenzial für
die Patientenverwaltung, postoperative Überwachung, Nerven- und
Gewebestimulation und lokale Arzneimittelgabe.

Remon wird durch führende globale Investoren unterstützt, darunter
von Concord Ventures, Polaris Venture Partners, Lilly Ventures, KBL
Healthcare Ventures, Ofer Hi-Tech Group, Triathlon Medical Ventures,
Medica Venture Partners und Guidant Corporation (nun Boston
Scientific).

Weiterführende Informationen zu Remon Medical auf der Website
http://www.RemonMedical.com

KONTAKT:
Hezi Himelfarb
CEO
Remon Medical Technologies Inc.
U.S. Mobile: +1-(201)-658-6383
OUS Mobile: +1-972-52-249-7044
Hezi.Himelfarb @ RemonMedical. com
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Chemo verändert Hirnfunktion
06.10.2006 - 16:34 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Chemo verändert Hirnfunktion Computeraufnahmen zeigen noch zehn Jahre nach einer Chemotherapie Veränderungen im Gehirn von Brustkrebspatientinnen.

Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, beklagen oft, dass sie sich nicht völlig klar im Kopf fühlen oder vergesslich sind. Experten vermuten, dass bei mindestens einem Viertel der Chemo-Patienten die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Wissenschaftler der University of California Los Angeles haben jetzt in einer Studie erstmals nachgewiesen, dass die aggressive Behandlung zur Vernichtung von Krebszellen den Stoffwechsel des Gehirns verändert und dadurch die Konzentrationsfähigkeit stört. Die Veränderung hängt manchen Patientinnen noch zehn Jahre nach der Chemotherapie nach.


David Silverman und seine Kollegen untersuchten 21 Frauen, denen vor fünf bis zehn Jahren Brusttumore entfernt worden waren. 16 der Patientinnen hatten sich nach der Operation einer Chemotherapie unterzogen. Die Wissenschaftler verglichen Computeraufnahmen vom Gehirn der chemotherapierten Frauen mit denen der anderen ehemaligen Brustkrebspatientinnen und solchen von Frauen, die weder eine Brustkrebs-Operation noch eine Chemotherapie hinter sich hatten. Sie sahen sich das Gehirn im Ruhezustand an und während die Frauen Gedächtnisaufgaben lösten.

PET-Aufnahmen belegen Denk-Defizit

Die Aufnahmen mit dem Positronen-Emissions-Tomographen (PET) zeigten deutlich, dass die Chemotherapie-Patientinnen geringere Stoffwechselaktivitäten in einem Bereich des Vorderhirns hatten als die anderen Probandinnen. „Je langsamer der Hirnstoffwechsel einer Patientin im Ruhezustand war, desto schwerer fiel es ihr, Gedächtnisaufgaben zu bewältigen“, erklärte Daniel Silverman. „Die Chemo-Patientinnen mussten sich sehr viel stärker anstrengen als die anderen Frauen, um die Aufgaben zu lösen.“

Die Forscher konnten jetzt zwar nachweisen, dass die Chemotherapie eine Veränderung im Gehirn verursacht. Man versteht aber noch nicht, welcher Mechanismus dahintersteckt, und wie man die Nebenwirkung verhindern kann.

Die Studie erscheint in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Breast Cancer Research and Treatment.
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Aufreger: "Zum Hausbesuch im Notdienst unter der Woche nur noch im Smart?"
05.10.2006 - 19:44 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Aufreger: "Zum Hausbesuch im Notdienst unter der Woche nur noch im Smart?" Lieber, geneigter Leser,

diejenigen unter euch, die mich kennen, wissen, daß ich manchmal einen kleinen "Hang zu Palmen" habe, d.h. zum einen eine gewisse "Eigene Weltsicht", zum anderen auch, daß ich schon mal gerne wegen Kleinigkeiten auf die Barrikaden gehezwinkern)

Ich richte eine neue Rubrik unter "Politik und Kurioses" namens "Aufreger der Woche" ein, dort sollen Beiträge und Fundstücke aus dem Internet eingestellt werden, die ich mich/euch nervten- Für diese Beiträge ist die Kommentarfunktion wärmstens ans Herz gelegt, sagt (schreibt) eure Meinung dazu, würde mich sehr interessieren wie ihr das so seht.

Ich fände es schön, wenn sich der eine oder andere zum Kommentieren bereit fände, es ist ganz einfach lachend)
Ebenso gerne werden auch Fundstücke von eurer Seite genommen - bitte sendet diese mittels "Artikel zusenden" oder per Mail an mich.

Viel Spaß und ich hoffe, Ihr habt Freude am Lesen!

Biggi


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Fundstück aus der Ärztezeitung (Kommentare meinerseits sind kursiv eingefügt):

Zitat
Zum Hausbesuch im Notdienst unter der Woche nur noch im Smart?

Dienstplanbesprechung. Einmal im Quartal treffen wir uns und teilen die Notdienstbereitschaft für unser Versorgungsgebiet auf: zuerst die Freitage, dann die Mittwochtage, die Wochenenden und Feiertage, zum Schluß den Rest der Woche. Niemand drängt sich nach den Diensten. Aber: Drückeberger gibt es auch keine. Es funktioniert, weil jeder weiß, daß er auch mal auf einen anderen angewiesen sein kann.


"Jeder niedergelassene Arzt ist grundsätzlich verpflichtet, auch außerhalb der von ihm angebotenen Sprechstunde für seine Patienten erreichbar zu sein oder für eine qualifizierte Vertretung zu sorgen (Präsenzpflicht)." So steht es in Paragraph 1 der Notdienstordnung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). In insgesamt zwölf Paragraphen werden Details geregelt.

Ärgerlich: Für die vor vielen Jahren noch honorierte Hintergrund-Dienstbereitschaft (gilt an Tagen unter der Woche, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist) gibt es keinen Cent mehr.

Aber reichlich Pflichten: "Ein zum organisierten Notdienst ... eingeteilter Vertragsarzt ... muß sich ... im Notdienstbezirk aufhalten und ständig erreichbar sein. Kann er aus zwingenden Gründen ... nicht anwesend sein, so hat er dafür Sorge zu tragen, daß alle Anforderungen zu Behandlungswünschen von Patienten entgegengenommen und ... unverzüglich an ihn weitergeleitet werden (...) Ist der zum Notdienst eingeteilte ...Vertragsarzt ... durch Krankheit oder sonstige wichtige Gründe an der Teilnahme am Notdienst verhindert, hat er von sich aus für eine Vertretung durch einen geeigneten Arzt zu sorgen." (Paragraph 4 Absatz 1 der hessischen Notdienstordnung)

Ist der Wochenenddienst noch oftmals finanziell lukrativ, gestaltet sich der Hintergrunddienst unter der Woche nicht selten zum puren Lebensqualitätszerstörer. Das heißt für den Diensthabenden unbezahltes Warten auf den Notfall, was immer Patienten darunter verstehen mögen.

Manche rufen den Arzt auch wegen einer Lappalie

Wartet der eine mit seiner Gallenkolik bis um acht Uhr morgens, bevor er den Arzt bemüht, scheuen sich andere nicht, den Hintergrunddienst mit Lappalien zu beschäftigen - nicht selten sind es Pflegekräfte in Altenheimen, die sich einem unsagbaren Rückversicherungszwang ausgesetzt sehen. Tritt der echte oder unechte Notfall dann ein und besteht der Patient auf einem Hausbesuch, heißt es ausrücken. In unserem Fall sind Entfernungen bis zu etwa 17 Kilometer einfache Fahrstrecke möglich, worüber Notärzte in manchen Flächenregionen noch schmunzeln mögen.

Heute geht es nach Hosenfeld, Ortsteil Poppenrod. Das sind von Großenlüder aus 14,49 Kilometer einfache Strecke, wie auf www map24 leicht zu ermitteln ist. Die Fahrzeit wird dabei mit 23 Minuten angegeben. Mein Ford Maverick schafft das in der kalkulierten Zeit.

Knapp 29 Kilometer bedeuten gemäß Kostenermittlung im ADAC-Autokatalog 29 mal 55,4 Cent pro Kilometer = 16,06 Euro Fahrtkosten. Bezahlt wird hingegen nur ein Betrag von maximal 8,37 Euro, weil Entfernungen über fünf Kilometer, in der Zeit von acht bis 20 Uhr, nach oben unbegrenzt mit ebendiesem Pauschalbetrag abgegolten sind. Entspricht einem glatten Verlustgeschäft von 7,69 Euro in diesem Fall.

Beim Mittelklassewagen (der Maverick ein Mittelklassewagen??) reicht die KV-Pauschale häufig nicht. Anders wäre die Situation, wenn ich mich in einem Smart Fortwo Coupé pure (so die billigste Variante des Kompaktwagens) (ob der Mann je gelernt hat, Preislisten zu lesen?zwinkern ) zum Notfallort bewegt hätte. Hier ermittelt der ADAC-Rechner 26,7 Cent pro Kilometer als Kosten. Das sind 7,74 Euro für die 29-Kilometer-Strecke. Da bleiben noch 63 Cent als Gewinn. Der allerdings aufgebraucht würde, wenn die gesamte Fahrstrecke, etwa durch eine Umleitung, nur drei Kilometer länger wäre.

Wie sieht nun die Rechnung auf einer Kurzstrecke bis zwei Kilometer aus? Dafür gibt es 2,88 Euro (acht bis 20 Uhr). Und mein Maverick kostet nur 2,21 Euro; "Gewinn" 67 Cent. Mit gut elf Kurzstrecken eine Langstrecke subventionieren? Das kann doch nicht die Lösung sein.

Dazu kommt die EBM-Situation. Für einen Hausbesuch im Notdienst sind die Ziffern 01210 und 01411 in der Regel abrechenbar. Das sind 1700 Punkte, beim durchschnittlichen hessischen Punktwert von 3,6 Cent also 61,20 Euro. Abzüglich der 7,69 Euro Unterdeckung beim Wegegeld auf dem Langstreckeneinsatz 53,51Euro. Doch respektabel, mag man meinen.

Der Zeitaufwand von zweimal 23 Minuten Fahrtzeit und rund 15 Minuten beim Patienten = 61 Minuten relativiert aber das Glücksgefühl. Denn in der gleichen Zeit kann man in der "Come-in-Praxis", setzt man eine durchschnittliche Behandlungszeit von zehn Minuten an, bei sechs Patienten jeweils die EBM-Ziffer 01210 (500 Punkte) = 3000 Punkte = 108,00 Euro abrechnen. Etwas ist faul im System der Notdienstabrechnung.

FAZIT
Wochenenddienste lohnen sich oftmals noch, bei den Diensten an den Wochentagen zählen Vertragsärzte hingegen in vielen Fällen drauf. Denn wenn die Patienten weiter weg von der Praxis wohnen, werden weder die Fahrtkosten ausreichend ersetzt, noch wird der Zeitaufwand angemessen vergütet. Das zeigen Beispielsrechnungen mit den vom ADAC genannten Pkw-Kosten pro Kilometer. Bei Entfernungen über fünf Kilometer im Hintergrunddienst zwischen acht und 20 Uhr reicht das Wegegeld höchstens für einen Smart.




Mir sind ja fast die Tränen gekommen vor lauter Mitleid (ich weiß ja net, ob ihr's wisst....ich habe mir letzte Woche einen Smart ForFour gekauft (dat Mini-Teil ForTwo gefiel mir auch nicht :auslachen: ))

Aber ich wünschte, der arme arme Mann, der diesen tränenvollen Artikel schrieb, könnte mir leid tun *grins*

Immerhin ist der vierradgetriebene Maverick mit mindestens einer 2.3 Ltr-Maschine und 150 PS (min.!) für einen Notfallbesuch etwas überdimensioniert und mit einem "normalen" Mittelklassewagen weder im Verbrauch, noch in den Wartungskosten oder sonstwie zu vergleichen - Tjaja, da sieht man es wieder mal: Es war halt schon immer etwas teuerer, einen "guten" Geschmack zu haben....wäre er besser mal zu Smart gegangen *grins*

Smart fahren heißt smart sparen - vielleicht sollte sich dieser Herr mal aus den Regionen des "Halbgottes in Weiß" auf die "normale Ebene" bewegen?


Zitat aus Spiegel-Online:
Ford gönnt seinem Parade-SUV im Modelljahr 2006 eine kleine Schönheitskur: Das Topmodell, der Maverick Limited mit V6 (203 PS), bekommt lackierte Stoßfänger, Türgriffe und Schweller. Natürlich in Wagenfarbe. Auf Wunsch gibt es das Paket auch für die Einstiegsvariante "Highclass" mit dem 2,3-Liter-Vierzylinder (150 PS).
Verbrauch mal nebenbei mindestens 10 Liter, nach DIN, also locker ein bis zwei Liter mehr im Normalbetrieb, dat is heute auch nimmer zeitgemäß.

Der Einstiegspreis für den "neuen" Maverick liegt bei 25.990 Euro, für das Topmodell werden 32.100 Euro fällig.

Bei sowas erklären sich auch die 2.21 Euro, die seiner Berechnung zugrunde liegen....

Smart fahren heißt smart sparen (obwohl das Ding verflixt auch nicht billig ist, aber wenig verbraucht :rolleyes: ) - vielleicht sollte sich dieser Herr mal aus den "höheren" Regionen auf die "normale Ebene" bewegen?
8o


Ford Maverick
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Patienten mit Vorhofflimmern für Studie gesucht
05.10.2006 - 19:09 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Patienten mit Vorhofflimmern für Studie gesucht MÜNSTER (eb). Das Kompetenznetz Vorhofflimmern sucht noch Teilnehmer für die Flec-SL (Flecainid short/long)-Studie. In der Multicenter-Studie wird geprüft, ob eine antiarrhythmische Kurzzeittherapie über vier Wochen das Wiederauftreten von Vorhofflimmern genauso effektiv verhindert wie eine Langzeitbehandlung. Gesucht werden Kollegen in Klinik und Praxis, die an der Studie mitwirken und Patienten einschließen wollen.

Bundesweit sollen etwa 750 Patienten behandelt und sechs Monate beobachtet werden. Aufgenommen werden Patienten mit Vorhofflimmern, bei denen eine Kardioversion indiziert ist und die keine Kontraindikationen gegen eine Therapie mit Flecainid haben. Die Studie wurde 2005 gestartet.

Kontakt und Informationen zur Flec-SL-Studie: Privatdozent Paulus Kirchhof (Projektleiter), Uniklinikum Münster, Tel.: 02 51 / 8 34 - 76 24 oder - 80 01, Mail: sabine.juergensmeyer@ukmuenster.de oder auf der Internetseite:www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de
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Überbrückungsgeld zum zweiten Mal erst nach zwei Jahren
02.10.2006 - 11:45 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Überbrückungsgeld zum zweiten Mal erst nach zwei Jahren Wartefrist von 24 Monaten ist verfassungsgemäß
Sozialgericht Düsseldorf, 24.07.2006

Wer innerhalb von 24 Monaten nach Beendigung einer selbstständigen Tätigkeit aufgrund wirtschaftlicher Gründe eine erneute selbstständige Tätigkeit aufnimmt, hat keinen Anspruch auf Überbrückungsgeld (Sozialgericht Düsseldorf, Urteil vom 07.07.2006, Az.: S 25 (3) AL 206/05). Diese Wartefrist sieht § 57 Abs. 4 des Sozialgesetzbuches III vor, die der Gesetz­geber zum 01.01.2004 in Kraft gesetzt hat. Das Sozialgericht Düsseldorf urteilte jetzt, dass diese Vorschrift verfassungsgemäß ist und weder den Vertrauensschutz eines Versicherten verletzt, der schon einmal eine Selbstständigkeit beendet hat, noch gegen das Rück­wirkungsverbot verstößt.

Das Gericht hielt die Motive des Gesetzgebers für zulässig. Mit der Vorschrift soll nach den Vorstellungen des Gesetzgebers künftig eine Mehrfachförderung ausgeschlossen werden. Die Agentur für Arbeit soll -entgegen der Grundregel in § 57 Abs. 1 und 2 SGB IIII – nicht verpflichtet sein, Existenzgründer fördern zu müssen, die in der Vergangenheit bereits mit ihrer Selbstständigkeit gescheitert waren und somit gezeigt haben, dass sie ihre Arbeitslosigkeit durch die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit nicht auf Dauer haben beenden oder vermeiden können.
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Bundestag beschließt Gesetz zur Vorruhestandsregelung für Beamte
02.10.2006 - 10:52 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Bundestag beschließt Gesetz zur Vorruhestandsregelung für Beamte Der Bundestag hat gestern nach zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Vorruhestandsregelung für Beamtinnen und Beamte bei den Postnachfolgeunternehmen beschlossen. Voraussichtlich am 13. Oktober 2006 wird sich nun der Bundesrat mit der Angelegenheit befassen.

Im Anschluss bedarf es noch der Unterschrift des Bundespräsidenten und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Sofort im Anschluss werden wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal ausführlich über den dann endgültigen Inhalt der Regelung informieren.
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Birgit Dreiskemper
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