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Erster Tarifvertrag speziell für Ärzte
19.06.2006 - 22:14 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Erster Tarifvertrag speziell für Ärzte Gehaltsplus für Uni-Ärzte zwischen 15 und 20 Prozent / Unmut im Osten


BERLIN (HL). Der erste arztspezifische Tarifvertrag steht: Am Freitag einigten sich der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für die 22 000 Ärzte an Unikliniken auf ein, wie MB-Vorsitzender Frank Ulrich Montgomery sagte, "historisches Vertragswerk".

Im Vergleich zum alten BAT bringt der neue Tarifvertrag jungen Ärzten ein Plus von etwa 15 Prozent, älteren Oberärzten ein Plus von etwa 20 Prozent. In der letzten Runde hatten die Länder angeboten, den Vertrag bereits zum 1. Juli und nicht zum 1. November in Kraft zu setzen. Das bringt den Kollegen in den Krankenhäusern in diesem Jahr ein Zusatzeinkommen von mindestens 2500 Euro.

Ferner werden Bereitschaftsdienste an Feiertagen mit einem 25prozentigen Zuschlag vergütet. Außerdem erhalten Ärzte pro Jahr drei bezahlte Fortbildungstage. Nicht durchsetzen konnte sich der MB mit seiner Forderung, die Gehälter der Berufseinsteiger um weitere 100 Euro aufzustocken und die Gehälter der Ärzte im Osten dem West-Niveau anzugleichen. Das Gehaltsgefälle sorgt bereits für Empörung im Osten. So wollen Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern den Streik fortsetzen.

Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe äußerte Verständnis dafür, zeigte sich aber zuversichtlich, daß die Einigung angenommen wird. Am Dienstag tagt die Große Tarifkommission, danach müssen in einer Urabstimmung mindestens 50 Prozent der MB-Mitglieder zustimmen, damit der Tarifvertrag in Kraft treten kann.
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Birgit Dreiskemper
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