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Merkzeichen aG auch bei subjektiver (nachvollziehbarer) Unmöglichkeit
13.11.2005 - 01:23 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Merkzeichen aG auch bei subjektiver (nachvollziehbarer) Unmöglichkeit Merkzeichen aG auch bei subjektiver (nachvollziehbarer) Unmöglichkeit

Bei der Beurteilung der Kriterien für das Merkzeichen "aG" ist darauf abzustellen, was individuell "möglich" ist.
Sächsisches LSG - Urteil vom 30. März 2005 - Az.: L 6 SB 67/01

Es sind die Fälle auszugrenzen, bei denen die Unmöglichkeit, bestimmte Verrichtungen auszuführen, noch vom Willen gesteuert wird, wenn also in Wahrheit gar keine Unmöglichkeit vorliegt, sondern eine "Unwilligkeit". Davon abzugrenzen sind aber die Fälle, in denen eine schwer kranke Person sich aufgrund der Erkenntnis des eigenen Körpers, der Kenntnis der Krankheit und letztendlich eines gewissen Instinktes bestimmte Sachen nicht mehr zutraut, obwohl sich eine mit relativ groben Messmethoden vorgenommene "objektive Unmöglichkeit" nicht feststellen lässt. In einem solchen Fall kann glaubhaft sein, dass der behinderte Mensch sich bereits vom ersten Schritt an nur mit größter Anstrengung fortbewegen kann. Dann sind auch die Voraussetzungen für das Merkzeichen "aG" erfüllt.

Es kommt nicht darauf an. ob die Fortbewegung mit einem Rollator möglich ist. Wie auch die Fortbewegung mit fremder Hilfe oder einem Rollstuhl ist das Gehen mit einem Rollator nicht mehr unter das Gehen mit Gehhilfe zu subsumieren.

Siehe kompletten Artikel unter Kompletter Artikel "Merkzeichen aG auch bei subjektiver (nachvollziehbarer) Unmöglichkeit
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Birgit Dreiskemper
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