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Chemo verändert Hirnfunktion
06.10.2006 - 16:34 keine Kommentare News weiter empfehlen Druckansicht
Chemo verändert Hirnfunktion Computeraufnahmen zeigen noch zehn Jahre nach einer Chemotherapie Veränderungen im Gehirn von Brustkrebspatientinnen.

Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, beklagen oft, dass sie sich nicht völlig klar im Kopf fühlen oder vergesslich sind. Experten vermuten, dass bei mindestens einem Viertel der Chemo-Patienten die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Wissenschaftler der University of California Los Angeles haben jetzt in einer Studie erstmals nachgewiesen, dass die aggressive Behandlung zur Vernichtung von Krebszellen den Stoffwechsel des Gehirns verändert und dadurch die Konzentrationsfähigkeit stört. Die Veränderung hängt manchen Patientinnen noch zehn Jahre nach der Chemotherapie nach.


David Silverman und seine Kollegen untersuchten 21 Frauen, denen vor fünf bis zehn Jahren Brusttumore entfernt worden waren. 16 der Patientinnen hatten sich nach der Operation einer Chemotherapie unterzogen. Die Wissenschaftler verglichen Computeraufnahmen vom Gehirn der chemotherapierten Frauen mit denen der anderen ehemaligen Brustkrebspatientinnen und solchen von Frauen, die weder eine Brustkrebs-Operation noch eine Chemotherapie hinter sich hatten. Sie sahen sich das Gehirn im Ruhezustand an und während die Frauen Gedächtnisaufgaben lösten.

PET-Aufnahmen belegen Denk-Defizit

Die Aufnahmen mit dem Positronen-Emissions-Tomographen (PET) zeigten deutlich, dass die Chemotherapie-Patientinnen geringere Stoffwechselaktivitäten in einem Bereich des Vorderhirns hatten als die anderen Probandinnen. „Je langsamer der Hirnstoffwechsel einer Patientin im Ruhezustand war, desto schwerer fiel es ihr, Gedächtnisaufgaben zu bewältigen“, erklärte Daniel Silverman. „Die Chemo-Patientinnen mussten sich sehr viel stärker anstrengen als die anderen Frauen, um die Aufgaben zu lösen.“

Die Forscher konnten jetzt zwar nachweisen, dass die Chemotherapie eine Veränderung im Gehirn verursacht. Man versteht aber noch nicht, welcher Mechanismus dahintersteckt, und wie man die Nebenwirkung verhindern kann.

Die Studie erscheint in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Breast Cancer Research and Treatment.
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Birgit Dreiskemper
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